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Geschichte

Nach einer Legende bestand das gesamte Kathmandu-Tal aus einem riesigen See. In ihm lebten magische Drachenschlangen, die einen unglaublich kostbaren Schatz auf dem Grund des Sees bewachten. Eines Tages kam ein vorzeitlicher Buddha daher und warf einen Lotussamen in den friedlichen See. Dabei sagte er voraus, dass an dieser Stelle eine heilige Stätte entstehen würde. Etliche tausend Jahre später ging der Samen auf und aus ihm wuchs ein großer Lotus mit tausend Blüten. Er besaß Pollen aus Juwelen und riesige goldene Blätter. In der Mitte der Pflanze erschien das selbstgeborene Licht „Swayambhu“ und leuchtete mit einem blauen Licht transzendentaler Weisheit. Wiederum gingen Ewigkeiten dahin, bis eines Tages der Bodhisattva Manjushri, der von dem Lotus gehört hatte, mit seinen beiden Frauen von China her über die Schneeberge kam. Von einem Berggipfel aus beobachtete er ihn, sah jedoch, dass er sich dem Lotus nicht nähern konnte. Er beriet sich mit Vajra Yogini, der Verkörperung der Muttergöttin Tara und fasste daraufhin einen radikalen Entschluss. Er ergriff sein Schwert und schlug mit einem einzigen gewaltigen Hieb gegen einen der Berge. Es entstand eine Schlucht, und die Wasser des Sees flossen ab. Diese Schlucht ist die heutige Chobar-Schlucht südwestlich von Kathmandu. Mit dem Wasser flossen auch die im See lebenden Schlangen ab, mit Ausnahme von Kartotaka, dem König der Schlangen. Manjusri überredete ihn zu bleiben und über die Fruchtbarkeit des Tales und sein geheimnisvolles Licht zu wachen. Er machte ihn zum Herren allen Reichtums des Kathmandu-Tals und richtete ihm den Taudaha-See ein (etwa zwei Kilometer südwestlich der Schlucht). Dort hütet Kartotaka – ein paar Tausend Jahre alt und quicklebendig – noch heute seine Schätze. Auch das magische Licht leuchtete noch viele Jahrhunderte lang, bis ein buddhistischer Priester es in einem Loch versteckte, um es vor dem nahenden sündigen Zeitalter zu schützen. Er verdeckte das Licht mit einem Edelstein und errichtete darüber die Svayambhu-Stupa mit einer goldenen Spitze. Diese auf einem Hügel am westlichen Rand von Kathmandu gelegene Stupa gehört zu den bedeutendsten Heiligtümern Nepals. Jene Menschen, die das so entstandene Tal besiedelten, errichteten ihre neue Stadt um ein Haus herum, das aus dem Holz eines einzelnen Stammes gebaut worden war. Besagtes Haus, Kasthamandap, steht noch heute am Durbar Square. Tatsächlich ist es eines der ältesten Holzgebäude der Welt und wurde wahrscheinlich im ausgehenden 12. Jahrhundert errichtet. Die Wissenschaft bestätigt mittlerweile, dass das Kathmandu-Tal früher ein großer See war. Ein Erdbeben hat die Begrenzung des Sees im Süden vor etwa 20.000 Jahren zerstört und zum Abfluss des Wassers geführt.

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